CD-Laufwerk reparieren

Durch viele Reparaturvorgänge haben wir eine generelle Fehlerquelle bei betagten CD-Laufwerken in Audiogeräten festgestellt.

Neben dem altersschwachen Laserstrahl, der durch Korrektur am Einstell-Widerstand eventuell ausgeglichen werden kann (von ca. 800-600 Ohm auf ca. 450 -390 Ohm) stellte sich der Endlagenschalter an der Motorplatine als Fehlerquelle heraus. Infolge von Oxydationserscheinungen schließt der Kontakt in der Endlage (zur Mitte der CD-Achse) des Kopfschlittens nicht mehr sicher.

Dadurch steuert die Elektronik den CD-Motor nicht mehr an. Die CD dreht sich nicht, obwohl der Kopfschlitten bis in diese Endlage transportiert wird. Eine vorsichtige Demontage der Motorplatine und anschließende Reinigung des Kontaktes bringt oft Hilfe.  Eventuell muss der Schalter ausgelötet und demontiert werden, um die Kontaktflächen reinigen zu können. Dann  ein  Stück gefaltetes feines Schmirgelpapier zwischen den Kontaktflächen im zusammengedrücktem Zustand  durchzuziehen. Den Kontakt anschließend im wieder montierten Zustand mehrfach betätigen; dabei die Funktion mit einem Durchgangsprüfer testen.

Nachtrag: Bei einem weiteren CD-Laufwerk ist durch oben beschriebenen Fehler des Endschalters sogar ein Antriebsrad für den Kopfschlitten zerstört worden. (Laufwerk Typ KMS 210BH)

Kann hier eventuell ein 3D-Drucker helfen?